Etappe 4 von 5 · Ankommen

Die ersten Tage und Eingewöhnung

Ruhe, Rituale und ein fester Tagesablauf – so hilfst du deinem Kromfohrländer-Welpen in den ersten Tagen und Nächten, bei dir und deiner Familie anzukommen.

2 Min. Lesezeit

Kromfohrländer-Welpe sitzt auf einer rosa Decke und schaut in die Kamera

Das Wichtigste in Kürze

  • In den ersten Tagen geht es um Vertrauen – Erziehung und Ausflüge haben Zeit.
  • Ein fester Tagesablauf gibt deinem Welpen Sicherheit.
  • Für die erste Nacht darf der Schlafplatz in der Nähe deines Bettes stehen.
  • Kinder brauchen ein paar einfache Regeln im Umgang mit dem Welpen.
Auf dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Ruhe vor Programm
  3. Ein fester Rhythmus
  4. Die erste Nacht
  5. Kinder und andere Tiere
  6. Wenn etwas nicht klappt
  7. Die ersten zwei Wochen auf einen Blick
Kromfohrländer-Welpe schläft zusammengerollt an ein Geschwisterchen gekuschelt
Viel Ruhe hilft beim Ankommen.

Dein Welpe ist da – herzlichen Glückwunsch! In den ersten Tagen geht es vor allem um eins: Vertrauen. Dein Kleiner soll merken, dass er bei dir sicher ist. Erziehung und Ausflüge haben noch Zeit.

Ruhe vor Programm

Die vielen neuen Eindrücke sind anstrengend. Gönn deinem Welpen deshalb viel Ruhe: Weck ihn nicht und sorg dafür, dass auch Kinder ihn in seinem Körbchen in Ruhe lassen.

Verzichte in den ersten Tagen auf große Besuchsrunden, Stadtbummel oder lange Autofahrten. Haus, Garten und die nähere Umgebung sind gerade spannend genug.

Ein fester Rhythmus

Welpen lieben Vorhersehbarkeit. Ein grober Tagesablauf hilft beim Ankommen und bei der Stubenreinheit:

  • feste Zeiten im Tagesablauf, zum Beispiel für Mahlzeiten, Spaziergänge und Ruhe
  • nach dem Schlafen, Fressen und Spielen direkt nach draußen
  • kurze Spieleinheiten, danach wieder Ruhe
  • ein ruhiges Abendritual vor der Nacht

Die erste Nacht

Für viele Welpen ist die erste Nacht ohne Geschwister schwer. Es hilft, wenn der Schlafplatz in den ersten Nächten in der Nähe deines Bettes steht. So merkt dein Welpe, dass er nicht allein ist, und du bekommst mit, wenn er nachts raus muss. Später kannst du den Platz Schritt für Schritt an seinen endgültigen Ort verlegen.

Ein paar Dinge machen die Nacht leichter:

  • eine kleine, ruhige Runde nach draußen direkt vor dem Schlafengehen
  • eine Decke, die schon nach euch riecht
  • gedämpftes Licht und wenig Aufregung, wenn er nachts raus muss – danach geht es gleich zurück ins Körbchen

Kinder und andere Tiere

Erklär Kindern vorher, dass der Welpe noch klein ist und viel Ruhe braucht. Gemeinsame Regeln helfen: nicht hochheben und herumtragen, nicht im Körbchen stören, beim Fressen in Ruhe lassen. Begegnungen mit anderen Haustieren gestaltest du am besten kurz, ruhig und unter Aufsicht.

Wenn etwas nicht klappt

Ein bisschen Fiepen oder ein kleines Missgeschick in der Wohnung gehören zum Ankommen dazu. Bleib gelassen und geduldig. Bei Fragen zur Eingewöhnung ruf uns gern an, dafür sind wir da. Machst du dir Sorgen um die Gesundheit deines Welpen, ruf deine Tierarztpraxis an.

Die ersten zwei Wochen auf einen Blick

Tag 1-3: Ankommen

  • Ruhe gönnen, nicht überfordern
  • Feste Fütterungszeiten etablieren
  • Alle 2 Stunden raus (nach Schlafen/Fressen/Spielen)
  • Schlafplatz zeigen
  • Nicht zu viel Besuch

Woche 1-2: Eingewöhnung

  • Routine aufbauen
  • Stubenreinheitstraining konsequent
  • Kurze Spaziergänge (5 Min./Lebensmonat)
  • Erste einfache Kommandos üben
  • Tierarzt-Check vereinbaren

Wie es mit Erziehung und Alltag weitergeht, liest du in Sozialisierung und Erziehung.